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12.04.2021 Aktuelle Mitteilung des Vorstandes der IG Schönes Vicht zum Projekt: Natur- und Heimatlehrpfad (Heimatblick) Liebe Mitglieder, liebe Freunde der IG-Schönes Vicht, unsere Vorstandsmannschaft hat die Diskussion über den Heimatblick nach unserer Projektvorstellung genau verfolgt, viele Telefonate geführt, mit Vichterinnen und Vichtern gesprochen. Das erfreuliche zuerst: die weit überwiegenden Rückmeldungen waren sehr positiv, an dieser Stelle wieder den Blick auf Vicht zu ermöglichen – wie er einst war. Vielen Dank für den großen Zuspruch. An dieser Stelle möchten wir einen kurzen Blick/Rückblick auf unser Projekt werfen: Der Dorflplatz auf dem Großen Kranzberg ist seit jeher in den uns vorliegenden Katasterplänen als Aussichtspunkt eingetragen. Seitdem die IG Schönes Vicht den Lehmjöresweg 2013 eröffnet hat, gibt es den bekannten Flyer: auch hier ist der Platz als Aussichtspunkt vermerkt. In den vergangenen 8 Jahren ist bei zahlreichen Begehungen im Rahmen des Wettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft", bei dem wir u.a. ausgezeichnet worden sind, von der städteregionalen Kommission angemerkt worden, wie schade es ist, dass man von dieser Stelle nahezu keine Aussicht mehr hat. Dies ist seit langem ein Wunsch von vielen Vichtern, die das immer wieder an uns herangetragen haben und sich wünschen dies wieder zu ermöglichen. Daraufhin haben wir uns von der IG auf den Weg gemacht, in Einklang mit Natur- und Umweltschutz eine Möglichkeit zu finden dies wieder herzustellen. Allen denjenigen, die sich um unser Vicht bemüht haben und aktiv den Dorfentwicklungsprozess begleiten, ist diese Thematik mehr als bekannt. Das wir von der IG Vicht bei all unseren Ideen gerade Natur und Heimat im Blick haben, müssen wir in diesem Zusammenhang nicht unterstreichen. Bei der geplanten Umsetzung war uns und auch dem Naturschutzbeirat wichtig, dass der Heimatblick nicht als Fremdkörper in der Landschaft steht. Daher sollte er von Anfang an nicht auf dem Dorfplatz realisiert werden, sondern ca. 85 Meter weiter (Richtung Kirche) im schon abfallenden Hang. Hier ist auch die Drohnenaufnahme (Zeitungsbild) entstanden. Der Standpunkt, im abfallenden Hang hat den Vorteil, dass man z.B. von den Anwohnern der Feldstraße nichts sieht und eine Höhe von ca. 20-25 Meter ausreicht. Man schaut bei keinem in die angrenzenden Gärten, das gilt auch für die Ansicht nach vorne (Bild). Bevor der genaue Standort im Rahmen des Bauantrages festgelegt werden würde, hätten wir dies mit einer Drohne nochmals sichergestellt mit der Möglichkeit Korrekturen vorzunehmen. Erfreulicher Weise ist dieses Projekt auf großen Zuspruch von Stadt, Städteregion, Naturschutzbeirat, Fördermittelgeber gestoßen, die uns alle unterstützen. Zurück zur aktuellen Diskussion… Obwohl der Zeitungsartikel sehr gut wiedergegeben hat, wie wir als IG Schönes Vicht das Projekt für Vicht umsetzen möchten, hat es zum Teil wüste Reaktionen gegeben. Vorwürfe wir würden die Landschaft verschangelieren, Sorge man könne ins Wohnzimmer schauen, Aussagen, die keinerlei Wertschätzung für unsere jahrzehntelange Arbeit deutlich machen etc. Bzgl. des Landschaftsbildes hatten wir beispielsweise deutlich gemacht, dass unser Heimatblick vom Wald umgeben ist und unmittelbar über den Baumwipfeln endet. Wer sich in der Örtlichkeit auskennt, weiß, dass dort die Bäume max. 20 Meter hoch sind. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob wir unser Projekt weiterführen sollen, wenn man solchen heftigen Reaktionen ausgesetzt ist. Es ist sehr schade zu sehen, dass gerade unser Vorstand, der zahlreiche Projekte, wie den Lehmjöresweg, den Vichter Dorfladen, das Friedenskreuz, und vieles mehr für unser Dorf auf den Weg gebracht hat, man so wenig zutraut. Anstelle mit uns ins Gespräch zu kommen, werden zum Teil wider besseres Wissen falsche Behauptungen in die Welt gesetzt mit einer Schärfe über die wir uns sehr gewundert haben. Anstelle, eines Austauschs und Klärung wurden Unwahrheiten verbreitet und Vorstandsmitglieder persönlich angegriffen. Der Vorstand der IG Schönes Vicht ist nicht gewillt sich diesen - wenn auch vereinzelten - Angriffen weiter auszusetzen und hat einhellig beschlossen: 1. Da wir nur positive Rückmeldungen zum Natur- und Heimatlehrpfad erhalten haben, werden wir dieses Projekt umsetzen und es positiv nach vorne tragen. 2. Eine mögliche Umsetzung des Heimatblickes (Aussichtsturm) wird in diesem Jahr nicht realisiert und auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir werden keinen Bauantrag einreichen. Sollte das Projekt überhaupt nochmal angepackt werden - was wir bezweifeln- hat man die Möglichkeit nach der Corona-Pandemie in den Austausch mit den Kritikern zu kommen. Es macht nur Sinn gemeinsam Vicht zu entwickeln, dafür stehen wir alle ein. Bei unserem Verein handelt es sich um Ehrenamtler. Aus Erfahrung wissen wir, wie schwierig es ist das Ehrenamt in einem Dorf hochzuhalten. Wir danken allen, die sich am guten Miteinander und den Austausch beteiligen. Gemeinsam haben wir schon viel für unser Dorf umsetzen können. Dies werden wir auch weiterhin tun. Sprecht uns gerne an. Euer Vorstand der IG Schönes Vicht e. V. (Mitglieder des Vorstandes: Günter Scheepers, Hildegard Lüttecke, Achim Wartensleben, Andreas Clemens, Peter Holly, Hans Charles, Johannes Lüttecke, Nico Ullrich, Norbert Derichs, Peter Zinsen, Dieter Gier, Bernd Claßen) P.S.: Kritik üben ist leicht, sich einbringen für den ein oder anderen schwer. Eine herzliche Einladung.  
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